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Zweistufige Zerkleinerung technischer Kunststoffe |
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FAKUMA 2005 (18.-22.10.2005, Friedrichshafen) die Weiterentwicklung einer
zweistufigen Aufbereitungsanlage vor, die u.a. aus Vor- und Nachzerkleinerer
besteht (Bild). Die Anlage wird für die wirtschaftliche Zerkleinerung
technischer Kunststoffe wie ABS, PA, PBT, PC, POM, PPA, LCP etc. insbesondere
von auch glasfaserverstärkten Typen in Form von schweren Anfahrkuchen oder
großvolumigen Produktionsresten mit großen Abmaßen eingesetzt. |
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Bei der zweistufigen
Zerkleinerung werden die zu zerkleinernden Materialien durch einen robusten
Einwellenzerkleinerer vom Typ WLK auf eine Korngröße von ca. 40 mm
vorzerkleinert und über einen nachgeschalteten, speziell für die
Nachzerkleinerung von vorzerkleinertem Mahlgut ausgelegten Nachzerkleinerer vom
Typ NZ auf die Endkorngröße von ca. 3-10 mm zerkleinert.
Effizienterer Produktionsverlauf bei Zweistufigkeit - Geringerer Lärmpegel
Schneidmühlen benötigen für eine reibungslose Zerkleinerung eine kontinuierliche
und wohldosierte Beschickung, die manuell oft nur schwer zu gewährleisten ist.
Erfolgt hier eine Überdosierung, führt das oftmals - bei entsprechendem
Lärmpegel - zu einem unruhigen und wellenförmigen Zerkleinerungsprozeß, infolge
dessen ein Materialstau oder aber durch Reibung eine thermische Schädigung des
zu zerkleinernden Materials möglich werden. Weiterhin sind beim einstufigem
Einsatz eine hohe Empfindlichkeit gegen Störstoffe und grundsätzlich ein hoher
Messerverschleiß mit häufigen Messerwechseln zu verzeichnen.
Im Gegensatz dazu ermöglicht die zweistufige Zerkleinerung eine
diskontinuierliche Beschickung des Vorzerkleinerers, wobei der Trichter als
Puffer dient. Der gesamte Produktionsablauf wird durch diese Art der
Materialzufuhr deutlich optimiert, da das Bedienpersonal nicht ständig die
Schneidmühle bedienen muß, sondern zwischendurch auch für andere Aufgaben
eingesetzt werden kann.
Das vorzerkleinerte Mahlgut wird nun dem Nachzerkleinerer vom Typ NZ wohldosiert
zugeführt, der über eine Stop&Go-Schaltung den Vorzerkleinerer steuert. Die
Anordnung der beiden Zerkleinerungseinheiten erfolgt hierbei wahlweise über-
oder hintereinander. Der nach dem Schneidmühlenprinzip arbeitende
Nachzerkleinerer ist speziell für vorzerkleinertes Mahlgut ausgelegt. Er ist im
Vergleich zu herkömmlichen Schneidmühlen deutlich kleiner dimensioniert, wobei
insgesamt auch geringere Antriebsleistungen notwendig sind. Durch die
gleichmäßige Beschickung stellt sich bei einer Drehzahl von ca. 450 min-1 ein
ruhiger und störungsfreier Lauf ein. Auch beim Einsatz einer Schneidmühle zur
Nachzerkleinerung von vorzerkleinertem Mahlgut ist der sich einstellende
Lärmpegel im Vergleich zur einstufigen Aufbereitung bei gleicher Drehzahl
(n=450-500min-1) deutlich niedriger.
Die Anlage zeichnet sich insbesondere durch optimierte Messerstandzeiten auch
bei der Zerkleinerung von verstärkten Kunststoffen, Filamenten etc. aus. Möglich
wird dies durch die Verwendung von Hartmetallen für die eingesetzten Messer bzw.
durch verbesserte Messergeometrien.
Kontakt: Martin Friz, Geschäftsführer
FAKUMA 2005, Friedrichshafen, 18.-22.10.2005, Halle B1, Stand 7012 |
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| © WEIMA Maschinenbau GmbH · Juli 2008 |
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