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Aufbereitung von Holzresten zu Hackschnitzel automatisieren |
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Leicht Küchen AG mit WEIMA-Hacker
zur effizienten Abfallverwertung
Die Leicht Küchen AG produziert seit über 75 Jahren in Waldstetten individuell
geplante, maßgefertigte Einbauküchen für Kunden aus aller Welt. Die hierbei zur
Verarbeitung kommenden Frontbahnen werden auf einer schnellen Queraufteilsäge
vom Typ HQS 11 (Hersteller HOLZMA) aufgeteilt. Die so auf fertige Länge
geschnittenen Frontteile werden dann anschließend der nachfolgenden
Kantenbearbeitung zugesteuert. Die anfallenden Abfallstücke werden einem Hacker
– einem Einwellenzerkleinerer vom Typ „ECO 600“ zugeführt, von diesem zu Spänen
zerkleinert, anschließend über eine zentrale Absaugung zu einer Siloanlage
transportiert und zur Wärmeerzeugung verwendet. |
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Einwellenzerkleinerer ECO 600
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Abfallhandling
rationalisieren
Bis dato wurde die Entsorgung der anfallenden Reststücke durch Abwurf in mobile
Kisten durchgeführt, die mittels Flurförderfahrzeug anschließend dem
Zentralhacker zugeführt wurden. Ein Mitarbeiter der internen Abfallwirtschaft
entsorgte auf diese Weise früher bis zu 15 Kisten pro Arbeitstag. Hiermit war er
wöchentlich mehr als einen halben Manntag beschäftigt. Durch den Einsatz des
neuen Hackers wird der Personalaufwand reduziert und das Abfallhandling in
diesem Produktionsbereich wesentlich vereinfacht. Dies führt letztendlich zu
einer effizienteren Produktion und zu größerer Wirtschaftlichkeit.
Die bei der Verarbeitung anfallenden Reststränge werden ab einer Länge unterhalb
600 mm automatisch zu ca. 100-120 mm langen Abfallstücken abgelängt. Diese
werden anschließend über ein Förderband dem neben der Plattenaufteilsäge
installierten Hacker vom Typ Eco 600 automatisch zugeführt. Die größeren
Reststücke werden im Zentrallager gelagert und stehen somit für eine spätere
Verarbeitung wieder zur Verfügung.
Robuster Einwellenzerkleinerer ECO 600
Das zu zerkleinernde Material wird über ein Förderband und über die seitliche
Einlassöffnung eines Spezialtrichters der Maschine zugeführt. Die Einlassöffnung
ist mit einem lammellenartigem Vorhang versehen, der ebenso wie der oben auf dem
Trichter montierte Trichterdeckel das Herausschleudern von Material verhindert.
Von einem hydraulisch und lastabhängig gesteuerten Schieber wird das Material
gegen den sich drehenden Rotor (Bild 2) gedrückt und dort zwischen den auf dem
Rotorumfang angebrachten Schneidwendekronen und einem Gegenmesser zerkleinert.
Die erzeugten Späne werden über die Sieblochungen eines unterhalb des Rotors
angebrachten und ihn umschließenden Siebes ausgetragen. Das eingesetzte Sieb hat
Sieblochöffnungen von 12 mm bzw. 15 mm Durchmesser, wodurch entsprechend
kleinere Spangrößen erzielt werden.
Der Rotordurchmesser beträgt 252 mm. Die quadratischen und wendbaren
Schneidwendekronen sind konkav ausgebildet und haben eine Kantenlänge von 40 mm.
Der Hacker verarbeitet zur Zeit innerhalb von zwei Schichten in ca. 5-6
Betriebsstunden ca. 15 m³ losen Abfall und bietet demnach noch eine ausreichende
Reserve. Die elektromechanische Antriebsleistung liegt bei 15 kW.
In eine Trichterwand ist ein Füllstandsensor (Lichtschranke) montiert, worüber
der Füllstand des Trichters gemessen und somit die erforderliche Dauer des
Hackprozesses gesteuert wird, was zu einem wirtschaftlichen
Zerkleinerungsprozess führt.
Entscheidend bei der Lieferantenauswahl war für die Leicht Küchen AG, dass WEIMA
neben einer Topproduktqualität mit einem hervorragenden Servicepaket überzeugt.
Neben der einwandfreien Funktion war dieser Aspekt entscheidend, da der Hacker
natürlich unmittelbar in die Produktion eingebunden ist und eventuelle
Ausfallzeiten möglichst kurz gehalten werden können.
Kontakt: Jörg Töpfer, Vertriebsleiter |
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| © WEIMA Maschinenbau GmbH · Juli 2008 |
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